Wodka Blue Mood    Bio Vegan  BARRIQUE-Destillerie  Deutschland 700ml-Fl
9812

Wodka Blue Mood BIO

Wodka-Gin-Tequila, Wodka, Deutschland

Goldmedaille WeinTrophy Frankfurt 2020.

Deutschland


Alkohol: 43,0% Vol
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Artikelgruppe Wodka-Gin-Tequila
Land Deutschland

BIO

aus kontrolliert biologischem Anbau
ÖKO-Kontrollstellen-Nr. DE-ÖKO-003

VEGAN

Produkt für vegane Ernährung geeignet
Inhalt 700 ml-Fl
Alkohol 43,0% Vol
Destillerie/Hersteller BARRIQUE-Destillerie
Abfüller/verantwortlicher
Lebensmittelunternehmer

Barrique GmbH, D 31191 Algermissen, Leineweberstr. 33

Art-Nr

9812 - 4049321981205

Wodka Blue Mood BIO

Für unseren Wodka verwenden wir ausschließlich ein reines Weizem-Destillat aus Weizen aus kontrolliert biologischem Anbau. Schon das macht diesen Wodka besonders fein und harmonisch. Die Verarbeitung dieses Destillats nach einem alten russischen Rezept, dass wir vor vielen Jahren in einem alten Standardwerk für die Spirituosenherstellung entdeckt hatten, gibt dem Wodka einen besonderen fein-mildes Reifeeffekt.

Sein Duft ist ganz zart fruchtig, erinnert an gelbe Früchte mit etwas Zitronengras. Am Gaumen erleben wir ihn zunächst rund, harmonisch und auskleidend.

BLUE MOOOD - VON MELANCHOLIE UND GÖTTLICHEM FUNKEN, STÄRKE UND ESPRIT

Als Edward Kennedy Ellington, genannt 'Duke', als einer der Großen in der Geschichte des Jazz, im Jahr 1932 sein Stück 'Blue Mood' aus der Taufe hob, wollte er damit etwas Besonderem Ausdruck verleihen - einer inneren Stimmung, die bis heute leicht verkürzt als 'Melancholie' übersetzt wird.

Wir glauben, dass damit nicht Trübsal oder eine depressive Geisteshaltung beschrieben werden sollte, sondern die Stille und nachdenkliche Kraft, die kurz vor dem Kontakt mit dem göttlichen Funken das Genie ergreift.

Die Ruhe vor dem Sturm, die Schwerelosigkeit im Auge des Orkans, das Innehalten vor dem Sprung oder die Stille eines besonderen Moments sind dazu passende Assoziationen.

Selbst Aristoteles beschrieb die Melancholie als Voraussetzung für den 'göttlichen Wahnsinn', der dazu befähigt, Großes und Einmaliges zu erschaffen.

Genau so wollen wir unsere Blue Mood-Edition verstanden wissen: Unaufdringlich und in sich ruhend aber voll tiefgründiger Kraft und innerer Stärke, bereit, den geneigten Genießer am 'göttlichen Funken' teilhaben zu lassen, wenn man sich darauf einlassen will, neue Dimensionen der Destillierkunst zu erkunden, sich darin zu verlieren und schließlich wiederzufinden.

Siehe auch hier unter Blue Mood

Diesem außergewöhnlichen Wodka sollte man etwas Zeit im Glas geben. Nach und nach verbreiten sich Aromen von etwas Rauch, gelben Früchten und einer Prise Pfeffer. Im Nachhall bleibt - ganz und gar außergewöhnlich - ein Hauch von salzigem Karamell.

Einen Wodka wie diesen, der rein und cremig ist, sollte man am besten pur als 'Shot' genießen. Am besten auch bei Zimmertemperatur. Aber auch einige klassische Longdrinks und Cocktails werden mit diesem aromatischen Wodka in Szene gesetzt. Zum Beispiel: Bloody Mary, Wodatini mit Vermouth dry, Wodka mit Tonicwater, Long Island Ice Tea oder Blue Russian.

BARRIQUE Destillerie
Unsere eigenen Destillate entstehen im Münsterland in in einer alten, traditionsreichen ehemaligen Kornbrennerei die wir für die Destllation unserer eigenen Brändy jeweils anmieten.
Den Anfang machten verschiedene Malzdestillate, die als NEW MAKE auf dem Weg zum Whisky sind. Hinzu kam dann Gin, z.B. unser BLUE MOOD Bio Gin, der mit 33 Botanicals aus kontrolliert biologischem Anbau von uns hier destilliert wird.
Inzwischen haben wir hier diverse Malt Whiskys, Peated Malt Whisky aus Original schottischem getorftem Gersten-Malz, , Bio Malt Whisky, Peated Bio Malt Whisky, Bio-Gins und auch diverse Bio Aroma-Destillate destillieret (z.B. aus Hagebutten, Hibiscusblüten, Holunder, Kakaoschalen, Koriander, Orangenschalen, Zitronenschalen, Süssholz, Wacholderbeeren und Zimt), die wir für die Herstellung unserer Liköre, Glühweine, Feinkostöle, etc. verwenden. Mit dieser eigenen Destillerie konnten wir die Auswahl und Qualiät unserer Produkte weiter verbessern.
DIE DESTILLE
Wenn es im Münsterland etwas von Bedeutung über die Zeit hinaus gibt, dann ist es die Landwirtschaft, die Tradition und die Familie.
So ist es kein Wunder, dass -unsere- Brennerei, in der wir unseren Malt Whisky destillieren, auf eine über 150jährige Geschichte zurück blickt und, wie sollte es anders sein, ihre Wurzeln in der Landwirtschaft hat. Im Jahre des Herrn 1832, dem Urahn Johannes genügte es nicht mehr, das Korn seiner Felder nur zu Mehl und Brot zu verarbeiten und er entschloss sich, eine kleine Brennerei zu gründen.
Nun ist das Destillieren von Maische zu Trinkalkohol kein Geheimnis und wurde zu dieser Zeit an vielen Orten praktiziert, wenn gleich sich die Ergebnisse nicht überall sehen lassen konnten. Das Destillat soll ja nicht nur in letzter Konsequenz die Sinne benebeln, sondern vor Allem zuerst Nase und Gaumen und anschließend der Kehle schmeicheln und das bitteschön, ohne bleibende gesundheitliche Schäden zu hinterlassen.
Gute 30 Jahre später hatte sich die kleine Familien-Destille dermaßen etabliert, dass 1865 die noch heute erhaltene Getreidebrennerei gegründet werden konnte. Nach jahrzehntelanger Arbeit, gewidmet der Verfeinerung von Rezepturen, handwerklicher Vervollkommnung und Begeisterung der Konsumenten war die Basis geschaffen, auf der heute in 6. Generation High-End-Produkte der Destillateurskunst gebrannt werden.
Eine lange Liste von Auszeichnungen für Obst- und Getreidebrände dokumentiert dies eindrucksvoll.
Wir erreichen also die Destillerie, durchfahren das schwere Eisentor und umrunden das Wohnhaus, in dem der Nachfahre des Gründers auch heute noch mit seiner Familie lebt. Der Arbeitsplatz genau gegenüber dem Wohnhaus, in unserer Zeit etwas Besonderes, in einem traditionellen Familienbetrieb etwas ganz normales, eine Selbstverständlichkeit.
Genug von der Vergangenheit, der Tradition und der ländlichen Idylle. Wir sind hier, um ein neues Kapitel aufzuschlagen: Aus ausgesuchtem Gerstenmalz, Wasser aus dem eigenen Brunnen und 150 Jahre verfeinertem Know-how des Brennmeisters unseren Deutschen Whisky aus der Taufe zu heben.
Zielsicher bewegen wir uns durch die verschiedenen Räume der Destille, sind wir doch in den letzten Monaten bereits etwas heimisch geworden. Links der ältere Teil mit der 60 Jahre alten Kolonnenanlage und den großen Maische- und Gärbottichen (dazu später mehr).
Auch der Verschlussraum befindet sich hier. Hinter einer zusätzliche Tür mit einem altertümlich anmutenden Vorhängeschloss wird dort der Rohbrand gefangengehalten, bis die Organe der staatlichen Gewalt, in diesem Fall ist es die Zollbehörde, die produzierte Menge taxiert hat. Die zusätzlichen Steuereinnahmen für Alkohol lässt sich Väterchen Staat natürlich nicht entgehen. Große Rohrleitungen verbinden diesen Teil der Destille mit dem Herzstück der Anlage, der großen Halle mit der Kupferbrennblase im Mittelpunkt.
Dort ist im hinteren Bereich die Mühle, die das Malz schrotet, untergebracht. Darüber, hoch über unseren Köpfen in einer zweiten eingelassenen Ebene, sehen wir die mehrere tausend Liter fassenden Wassertanks.
Würde man eine komplette Destillerie heute auf dem Reißbrett entwerfen, sie würde sicher ganz anders strukturiert sein: übersichtlicher, effektiver, zweckmäßiger.
Hier sind wir weit davon entfernt. Verschachtelt und unübersichtlich wirken die einzelnen Komponenten auf uns und atmen dabei etwas aus, was niemand planen oder entwerfen kann: Pure Tradition, gewachsenes Wissen und greifbare Handwerksleistung.
Unser Eindruck täuscht nicht.
Hier sind wir richtig, hier kann und wird Einmaliges entstehen.

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